Healing-work with the Body

 

The body is the temple of the soul and the expression of our lives. When all is well with our body, we have much more energy for many things, for example to fulfil our purpose in the world. In order to really feel well in our body – so that we may also find within ourselves a fitting spiritual and emotional home – it is important to handle our own body lovingly, to care for it and to give it that which is good for it.

The body is also the mirror of the soul. Many issues which are persistently repressed by our mind and our ego, become stored in our bodies. The body forgets nothing. When we turn our attentions to the body, we find we can feel and see the manifestation of many of these issues. That is the greatest gift our body can give us.

We feel that it is of the utmost importance to maintain a loving relationship with our own body and to nurture it with healthy food, a combination of invigorating and relaxing exercise, plenty of light and fresh air and clean water, so that our body may be healthy and happy in the work that we choose to do in life.

    This type of healing-work bridges the two pillars of our philosophy. Our body is the intersecting point of our interior and exterior life and is therefore greatly suited to healing-work which works in both directions. Through work with the body we engage with the energetic and emotional levels of our being and from there we move to inner healing-work. The desire to sustain oneself with healthy food, under open skies and in the fresh air, leads us automatically to a closer connection with the Earth.

We have experienced that in many intellectual traditions of healing, the importance of the body tends to be somewhat neglected. At our centre we wish to cultivate a healthy lifestyle on all levels – my earth, my body, my soul. This is where the healing knowledge within Yoga, massage, healthy-eating, etc. can be shared further, in order increasingly to promote a loving relationship with one’s own healthy, vital body.

Hier ein paar Themenbereiche zu dieser Säule der Heilarbeit:

Yoga

Für uns ist Yoga nicht nur etwas Physisches, sondern ein wichtigesgerman_kula-656-1 spirituelles Werkzeug, das uns lehrt stetig in Verbindung zu gehen: Mit uns selbst, mit unserer Atmung und der Ganzheit des Seins. Das Wort “Yoga“ bedeutet “Verbindung“ – die Verbindung, die wir dabei eingehen, ist vor allem die mit unserem höchsten Selbst, dem jetzigen Moment, dem lichtvollen Funken, der in jeder Lebensform brennt.

Besonders in diesen Zeiten, in denen so vieles in Veränderung ist und die Welt um uns herum sich immer schneller zu drehen scheint, ist es von großer Wichtigkeit nach Innen zu spüren und zur Ruhe zu kommen, damit wir wahrnehmen können, was wirklich für uns wichtig ist – nur so können wir selber zu Instrumenten des friedlichen Wandels auf der Erde werden. Diese Veränderung muss von innen kommen. Eine Übersetzung für das Wort “Asana“, dass im Yoga oft benutzt wird, um eine physische Haltung zu beschreiben, ist “Sitz“ – der traditionelle Sitz der Yogis war und ist heute immer noch am Boden mit direktem Kontakt zur Erde. Daraus kann man ableiten, dass wir durch Asanas uns mit der Erde verbinden. Die ersten Yogis haben vor langer Zeit schon erkannt, dass die Verbindung zur Erde uns nährt, Halt gibt und uns mit Lebensenergie und Freude beschenkt. Wie Sharon Gannon (Gründerin von Jivamukti Yoga) so schön sagt, sind mit Erde nicht nur die Wiesen, Wälder, Berge und Täler, das Wasser, das wir trinken, und die Luft, die wir atmen, gemeint, sondern die Erde beinhaltet auch alle Wesen – Tiere, Pflanzen und Menschen. Indem wir uns mit der Erde verbinden, verbinden wir uns und verbeugen uns vor der Ganzheit des Seins. In Patanjali’s Yogasutra sthira sukham asanam (Y.S.II:46) erläutert er weiter, dass dieser Sitz und die Verbindung zur Erde kraftvoll, stabil (sthira) und gleichzeitig freudvoll und voller Leichtigkeit (sukham) sein soll.

Wir leben in einer Zeit, in der diese Jahrtausend alte Kunst eine neue Blüte erlebt. Nie zuvor war Yoga so lebendig, vielseitig und präsent auf der Welt. Die letzten Jahrzehnte haben die unterschiedlichsten Stile, zugeschnitten auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse hervorgebracht. Wir nehmen in all diesen Variationen die Schönheit wahr, die sie hervorbringen, und genießen es selber je nach Tagesform, Wetter und Jahreszeit in den Genuss einer sanften YinYoga Stunde bis zur einer herausfordernden Prana Flow Praxis zu kommen. Diese Wertschätzung für die Vielfalt im Yoga findet sich auch in unserem Zentrum wieder. Für uns ist beim Yoga nicht die Form das Entscheidende, sondern das Gefühl.

Für uns ist Yoga erst dann als Werkzeug richtig kraftvoll, wenn es mit einer Grundhaltung der bedingungslosen Liebe uns selbst gegenüber praktiziert wird – dann werden sich die positiven Wirkungen voll entfalten können. So kann uns Yoga helfen uns selber und andere so anzunehmen, wie wir sind, und diese positive Grundhaltung nicht nur auf der Matte, sondern vor allem in unserem Alltag zu kultivieren.

Da wir (Winfried und Sophia Ruhs) tief mit der Tradition des Yogas verbunden sind, ist es uns ein Anliegen diese traditionelle und zugleich moderne Heilkunst in Form von Seminaren und Retreats zu teilen. Wir planen auch ‘‘Play and Serve‘‘ Retreats zu geben, bei denen Teilnehmer nach einer morgendlichen Yogastunde in Projekten tatkräftig ihre Energie einsetzen und den Tag auch abschließend mit Yoga beenden.

Thai-Yoga-Massage

k-o37a6346kleinNuad, das thailändische Wort für die traditionelle Thaimassage, bedeutet wörtlich übersetzt “Heilsame Berührung”. Es ist eine uralte Kunst den Körper, den Geist und die Seele in einen Zustand von Harmonie und Freude zu führen. Da die Wurzeln der Thaimassage eng mit den Wurzeln des Yoga verbunden sind, wird oft der Begriff Thai-Yoga-Massage verwendet. Damit ist dennoch eine traditionelle Form der Thaimassage gemeint. Die Grenzen zum Yoga, besonders zum Partneryoga sind fließend. Es ist eine Art angewandtes Yoga: Passive Yogaübungen im Atem-Rhythmus. Dabei spielen Achtsamkeit und Präsenz eine wichtige Rolle. Unser Freund und inspirierender Lehrer Zoltan Gyorgyovics sagt öfters “Aufmerksamkeit ist Liebe“. Wo unsere Aufmerksamkeit ist, fließt auch unsere Energie oder unser Prana hin. Wenn wir jemandem Aufmerksamkeit schenken, ist das ein Akt der Liebe, auch Prema genannt. Wenn wir aufmerksam sind und zuhören können, erzählt jeder Körper die Geschichte seines Menschen. Dein Körper ist der Ausdruck deines Lebens. So benutzt die Thaimassage den physischen Körper als Pforte, um den Energiekörper zu berühren und einen Gesundungsprozess anzuregen. Als Thai Yoga Massage Practitioners ist es unser größtes Anliegen anderen dabei zu helfen, ihre eigenen Heilkräfte zu entdecken und ihr höchstes Potential zu verwirklichen. Unser Ziel ist es einen Raum zu kreieren, in dem Heilung und Wachstum auf allen Ebenen möglich wird: Physisch, emotional, mental und spirituell. Eine Thai Yoga Massage kann zugleich eine sanfte Entspannung wie auch ein passives, jedoch intensives körperliches und energetisches Workout sein! Auf der physischen Ebene wird mit Druck, Zug und Schwerkraft gearbeitet. Stimuliert durch die Berührung des Gebers, der die Massage meist an den Füßen beginnt, wird das Bewusstsein des Empfängers genau an der Stelle fixiert, wo Druck oder Dehnung gegeben wird. Der Geber arbeitet dann systematisch an den Energiebahnen entlang den ganzen Körper nach oben und das Bewußtsein fliesst automatisch mit in die höheren Chakren über das Herz- bis zum Kronenchakra. Durch das Abwandern der Sen Linien können Energie-Blockaden im Körper gelöst werden und körpereigene Heilkräfte werden angeregt, so dass die Lebensenergie Prana frei fließen kann und sich Gesundheit, Balance und Harmonie einstellen können. Der Empfänger erlebt, wie es ist sich in den jetzigen Moment rein zu entspannen. Während der ganzen Massage befindet sich der Geber in einem meditativen Zustand, in dem eine tiefe, reine und absichtslose Verbindung mit dem Empfänger für den Zeitraum der Massage entsteht. In diesem Zustand können bewußte und unbewußte Prozesse die Energien im Körper neu ordnen.

Wir möchten in unserem Zentrum ein Behandlungszimmer einrichten, das für Einzelsitzungen benutzt werden kann. Außerdem werden im Seminarraum Aus- und Fortbildungen für Thaimassage stattfinden.

AcroYoga

germankulalilli101AcroYoga verbindet das spirituelle Wissen des Yoga, das liebende Mitgefühl der Thaimassage und die Dynamik und Kraft der sanften Partnerakrobatik. Diese drei alten Traditionslinien bilden die Praxis, in deren Mittelpunkt Vertrauen, Verbindung und Verspieltheit stehen. Indem wir uns gegenseitig unterstützen, lernen wir Verbundenheit und Vertrauen zu kultivieren und bekommen den Mut den Sprung über unsere selbst auferlegten Grenzen zu machen, um aus unserem vollsten Potential zu schöpfen.

Acro (der Wortstamm von Akrobatik) bedeutet auf griechisch “hoch“ oder “erhaben“. Yoga (aus dem Sanskrit) bedeutet “verbinden“ oder “zusammenkommen“. Im AcroYoga verbinden wir uns mit unseren Mitmenschen durch Bewegung, Begegnung und Spiel, um gemeinsam neue Höhen zu erreichen.

Wie beim Yin und Yang beschäftigen wir uns im AcroYoga sowohl mit der sanften, nährenden Lunaren Praxis und der feurigen, anregenden Solaren Praxis.

 

Lunares AcroYoga

Zum Lunaren AcroYoga gehört das sogenannte “therapeutic flying“, Elemente aus verschiedenen Heilkünsten, insbesondere der Thaimassage und sanftes Yoga als Vorbereitung für die Zusammenarbeit. Mit dem therapeutischen Fliegen bringen wir die Heilprinzipien der Thaimassage in die Luft und genießen Dehnungen, Twists, Massagen und “anti-gravitational spinal elongation“ unterstützt von den Händen und Füssen unser “Base“ (Unterperson). Als “Base“ erfahren wir, wie es ist uns mit der tragenden Kraft der Erde zu verbinden und stabil, präsent und kraftvoll für unseren “Flieger“ (Oberperson) da zu sein. Beim Geben üben wir uns in „Metta“ (das liebende Mitgefühl) und Hingabe – Hingabe, um dem Fluss des Körpers zu zuhören und zu folgen. Als Flieger dürfen wir ganz passiv sein und eine Art fliegende Massage empfangen. Dabei erleben wir, wie einfach es sein kann zu vertrauen, loszulassen und schwerelos zu sein. Der sogannte “Spotter“ (Hilfestellung) schafft einen sicheren Raum. Mit unserer Atmung, den natürlichen Kräften der Schwerkraft und „Metta“ ermutigen wir Körper und Geist, Ängste und Spannungen loszulassen.

 

Solares AcroYoga

Zum Solaren AcroYoga gehört die Partnerakrobatik, AcroYoga Washing Machines und Umkehrhaltungen. Durch verschiedene Yoga- und Partnerübungen bringen wir Bewusstheit in jede Zelle unseres Körpers und entdecken dabei eine neue Kraft und Geschmeidigkeit. Mit Umkehrhaltungen, insbesondere dem Kopf- und Handstand stellen wir unsere Welt auf den Kopf und gewinnen damit eine frische Perspektive. In der Akrobatik ist der Handstand eine so wertvolle Übung, aus der ein großer Schatz an Körperintegration gewonnen werden kann. Daher bilden Handstandübungen eine wichtige Basis, aus der wiederum eine Vielfalt an Partnerbewegungen erforscht werden können. Die progressiven Übungen lassen es zu, in jedem Level zu üben, auch wenn man meint noch „meilenweit vom Handstand entfernt zu sein“ oder sich schon sehr gut im Handstand fühlt. Beim akrobatischen Fliegen sind Base und Flieger aktiv. Als Flieger lernen wir bekannte und neue Asanas in der Luft umzusetzen. Schwebend und drehend auf den Händen und Füßen der Base werden einzelne Elemente zu „Washing Machines“ und “Transitions“ aus der Partnerakrobatik verwoben, die unsere Bewegungen zu einem eleganten Tanz verfließen lassen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem “Spotter“ zu. Denn nur wenn dieser präsent ist, können Base und Flieger angstfrei und in einem sicheren Raum ihre eigenen Grenzen erforschen und erweitern. Dabei verbessert sich die Körperintelligenz und es macht großen Spaß!