Sophia Ruhs

Jahrgang 1986, Dipl. Künstlerin, Yogalehrerin

Sophia ist leidenschaftliche Yogini, Körperarbeiterin, Hobby-Gärtnerin, Künstlerin, Mutter und Agentin des Wandels. Sie liebt es Räume zu schaffen, in denen Menschen sich selbst und ihren Mitmenschen mit Liebe im Herzen begegnen können, so dass wahre Heilung geschehen kann. Eine Gabe, die sie in diesem Leben mitbringt, ist Menschen zusammenzubringen. Denn nur gemeinsam können wir kraftvoll neue Wege einschlagen, die unsere Gesellschaft und den Planeten in die Gesundung führen. Einer ihre Lieblingszitate: “If you want to go quickly, go alone. If you want to go far, go together.”

Tochter einer amerikanischen Mutter mit indigenen, spanischen und deutschen Wurzeln und einem reise-begeisterten deutschen Vater, hat sie ihre Kindheit in verschiedenen Ländern und Kontinenten verbracht. So durfte sie schon früh erleben: Überall sind die Menschen im Grunde gleich im Wunsch nach einem glücklichen Leben und sich geliebt zu fühlen. Als Vierzehnjährige zog es ihre Familie nach Indien, wo sie ihre ersten Begegnungen mit Yoga hatte und in Kontakt mit der Kultur des Bhakti, der hingebungsvollen Liebe an das Göttliche, kam. Damals war ihr diese Kultur, in der die Frauen noch vor dem Morgengrauen aufstehen, um vor ihren Häusern wunderschöne segensbringende Mandalas zu malen, völlig fremd. Denn ihre Erziehung war eher atheistisch geprägt. Die alltäglichen Gegensätze des Lebens in der indischen Großstadt – Slums neben Hochhäusern, tiefer Gottesglaube und die lebensfeindlichen Traditionen der Kastenideologie, kraftvollste Göttinen und Missachtung der Frau, all das hat sie wachgerüttelt aus ihrem behüteten Weltbild. Es erwachte in ihr eine tiefe Sehnsucht, ihren eigenen Beitrag zu einer liebevollen, friedvolleren, sozial gerechten Welt zu leisten. Ein erster Beitrag dazu war ihre Unterstützung eines Waisenhauses in Mahibalipurram. Auch als sie in die Schweiz und anschließend für ihr Abitur nach Deutschland zog, behielt sie die Verbindung nach Indien. Yoga kam in dieser Zeit noch tiefer in ihr Leben und wurde zu einem sehr wertvollen spirituellen Werkzeug. Parallel zu ihrem Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München vollendete sie ihre Yoga- und AcroYoga Lehrerausbildungen. Für Sophia ist Yoga ein wahres Instrument des Heilens geworden, das ihr hilft, sich selber und andere so anzunehmen wie sie sind und eine Grundhaltung von bedingungsloser Liebe in ihrem Leben zu kultivieren; nicht nur auf der Matte, sondern vor allem in ihrem Alltag. Das spirituelle Bewusstsein, das bei ihr im Yoga geweckt wurde, hat sich über die Jahre in viele andere Bereiche ihres Lebens hinein ausgedehnt. Yoga bedeutet Verbindung – diesen Ansatz möchte sie mit Hingabe auf allen Ebenen leben. Die Verbindung mit der Erde hat sie mit Dankbarkeit beschenkt. Die Verbindung nach Innen zeigte ihr ihre Bestimmung und Lebensaufgabe. In der liebevollen Verbindung zu ihrem Körper durfte sie Versöhnung erfahren. Und in der Verbindung mit ihren Mitmenschen fand sie eine Gemeinschaft, die sie trägt. In den letzten Jahren begab sie sich auch auf einen schamanischen Weg des inneren Heilens.

Die Vision nach einem Ort, an dem Menschen zusammen kommen, um sich der Heilung dieser drei Säulen: Erde, Körper und Geist, zu widmen, trägt Sophia schon viele Jahre in ihrem Herzen. Die zwei Jahre, die sie mit ihrem Mann, Winni Ruhs,  in der Höllbachhof Gemeinschaft lebte, waren ein wertvolles Lernfeld dafür. Jetzt ist die Zeit reif, um den nächsten Schritt zu gehen.

Ihre innere Überzeugung ist: ”We are the ones we have been waiting for!”

Aho!

Kontakt:
sophia@heilbiotop-chiemgau.de